Trust Technique®
Die Trust Technique® ist eine achtsame Form der Beziehungs- und Vertrauensarbeit zwischen Mensch und Tier.
Sie lädt uns ein, innezuhalten, unsere Tiere feiner wahrzunehmen und ihnen auf eine Weise zu begegnen, die von Ruhe, Respekt und gegenseitigem Verstehen getragen ist.
Wir lernen, unsere Tiere differenzierter zu beobachten und ihre Signale klarer zu erkennen. So entsteht Schritt für Schritt ein achtsames und respektvolles Miteinander.
Gleichzeitig gibt uns die Trust Technique® konkrete Werkzeuge an die Hand:
Sie unterstützt uns dabei, unsere Tiere auch in herausfordernden oder aufregenden Situationen so zu begleiten, dass sie wieder in einen Zustand innerer Ruhe finden und ansprechbar werden.
Beziehung, Selbstwirksamkeit und innere Ruhe
Auf der Basis dieser inneren Verbindung – und durch unsere ruhige, klare Präsenz – kann das Tier eigene Wege im Umgang mit Herausforderungen, Lernaufgaben oder auch körperlichen Einschränkungen entwickeln.
Es erlebt Selbstwirksamkeit und gewinnt Vertrauen – in sich selbst und in uns.
Gleichzeitig kann es in einen Zustand tiefer Entspannung finden, der in manchen Fällen bis in sehr regenerative Ebenen hineinreicht – vergleichbar mit Phasen, wie sie auch im REM-Schlaf auftreten.
In solchen Zuständen kann sich ein großes Potenzial für Selbstregulation und Heilung entfalten.
Darüber hinaus unterstützt die Arbeit mit der Trust Technique® Tiere dabei, ihr allgemeines Stressniveau zu reduzieren – auch dann, wenn sie mit chronischen Erkrankungen oder Schmerzen leben.
Die körperlichen Ursachen bleiben dabei möglicherweise bestehen, doch die innere Anspannung im Umgang damit kann sich deutlich verändern. So entsteht oft eine spürbare Entlastung und mehr Lebensqualität.
Anwendungsmöglichkeiten
Die Anwendungsmöglichkeiten der Trust Technique® reichen von der Begleitung in alltäglichen Situationen über das Erlernen konkreter Verhaltensweisen bis hin zur Unterstützung in Phasen tiefer Entspannung und Regeneration.
Für wen?
Die Trust Technique® ist grundsätzlich für alle Tiere geeignet, die in menschlicher Obhut leben – und für die Menschen, die sie begleiten.
Sie kann dich besonders dann unterstützen, wenn du …
dich erschöpft oder überfordert fühlst,
den Zugang zu deinem Tier verloren hast oder ihn vertiefen möchtest,
dein Tier besser verstehen möchtest,
dir eine feinere, klarere Verbindung zu deinem Tier wünschst,
das Vertrauen deines Tieres stärken möchtest,
mehr Ruhe und Entspannung im Zusammensein mit deinem Tier finden möchtest,
dein Tier dabei unterstützen möchtest, Stress zu reduzieren – sei es im Alltag, in herausfordernden Situationen oder im Umgang mit körperlichen oder emotionalen Belastungen, wie zum Beispiel bei Krankheit oder nach einem Stallwechsel.
Wie geht das?
Die Trust Technique® beginnt mit etwas sehr Einfachem – und zugleich sehr Grundlegendem:
Wir bringen in der Gegenwart unserer Tiere unsere eigenen Gedanken und Gefühle zur Ruhe und teilen diesen Zustand inneren Friedens mit ihnen.
Dies geschieht durch eine einfache meditative Praxis:
Wir lassen unseren Körper zur Ruhe kommen, lassen unseren Blick auf einem festen Punkt ruhen, nehmen ein Geräusch oder ein Körpergefühl bewusst wahr – und bleiben dabei in einer offenen, bewertungsfreien Beobachtung.
Gleichzeitig wenden wir uns unserem Tier zu und nehmen seine Gefühls- und Verhaltensäußerungen achtsam und ohne Bewertung wahr.
Auf dieser Grundlage entfaltet sich die eigentliche Arbeit der Trust Technique®.
Sie basiert auf drei zentralen Prinzipien:
Creative Reaction
Realization Learning
Trusted Cooperation
Ich übersetze diese für meine Arbeit als:
innere Ruhe und achtsame Wertschätzung
Lernen durch Selbstwirksamkeit
vertrauensbasierte Kooperation
In meinem Journal findest du zu jedem dieser Grundprinzipien ein eigenes Kapitel.
Philosophischer Hintergrund
Eine zentrale Annahme der Trust Technique® ist, dass Menschen und Tiere Gefühle miteinander teilen. Das bedeutet, dass wir emotional und energetisch aufeinander reagieren.
Indem wir uns dieser Verbindung bewusst werden, übernehmen wir Verantwortung für unsere eigenen Gefühle, Gedanken und Handlungen.
Gleichzeitig eröffnet sich uns die Möglichkeit, das Tier als eigenständiges, gleichberechtigtes Wesen mit eigenen Bedürfnissen und Perspektiven wahrzunehmen.
In der gemeinsamen Arbeit tritt Kontrolle in den Hintergrund – und macht Raum für Verbundenheit.
An die Stelle von Druck und Durchsetzung treten Achtsamkeit, Dankbarkeit und eine klare, positive Kommunikation.
Video-Einführungen in die Trust Technique®
Über diesen Link gelangst du zu den Einführungsvideos der Entwickler der Trust Technique®, Shelley Slingo und James French.
Wenn du dich später für den Kauf des dort ebenfalls angebotenen Videokurses entscheidest und dafür diese Verlinkung nutzt, erhalte ich eine kleine Provision.
Zu den Einführungsvideos der Trust Technique®
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Beratung & Begleitung
Wenn du die Trust Technique® kennenlernen und gemeinsam mit deinem Tier anwenden möchtest, findest du hier weitere Informationen zu meiner Begleitung.